Mikroapartments

Dresden

Der sechsgeschossige Baukörper vermittelt städtebaulich zwischen der Kirche, dem Fachgerichtszentrum und dem neu entstehendem Eckgebäude. Die Höhe der Traufe des Fachgerichtszentrums wird mit Abschluss des vierten Geschosses aufgenommen. Die zwei oberen Stockwerke bilden das Dachgeschoss, sind abgetreppt und adaptieren die Dachneigung des FGZ. Im Osten nimmt das Gebäude die Höhe des anschließenden Fachgerichtszentrums auf. Mit der Abtreppung Richtung Osten reduziert sich das Gebäude der St. Martin-Kirche. Gleichzeitig nimmt es die Baukante des Fachgerichtszentrums auf und bildet einen klar definierten Raumabschluss.

Das Gebäude beherbergt 150 Mikroapartements und wird in Fertigteilbauweise errichtet. Wände, Decken und Treppen werden als Stahlbetonbauteile vorgefertigt. Aus der Not der Kostenersparnis wird eine Tugend gemacht. Wände, Decken und Treppen bleiben roh und unverarbeitet. Im Kontrast hierzu werden Türen, Fenster und Fußleisten aus Holz verbaut. Stein und Natur, Beton und Holz bilden im Umfeld sowie im Innern des neuen Gebäudes eine Einheit. Die Fußböden aus Zementestrich werden geschliffen und versiegelt.

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